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Leben im Pflegeheim

Video: Eine Ode an die Pflege in Zeiten von Corona

Mit großem Einfühlungsvermögen betreuen sie  Bewohnende des evangelischen Wohn- und Pflegeheimes

Mit großem Einfühlungsvermögen betreuen sie Bewohnende des evangelischen Wohn- und Pflegeheimes

Während der Corona-Pandemie sind die Alten- und Pflegeheime besonders stark herausgefordert. Ein eindrucksvoller Kurzfilm zeigt jetzt, wie Bewohnerinnen und Bewohner sowie das Pflegepersonal diese harte Zeit erleben. Entstanden ist eine einfühlsame Ode an die Pflege.

Zwischenzeitlich sind fast alle Bewohnerinnen und Bewohner in den Pflegeeinrichtungen geimpft. Durch neue Regelungen ist es deshalb wieder möglich, intensiv persönliche Kontakte zu pflegen. Allerdings ist auch jetzt Aufmerksamkeit das Gebot der Stunde: Laut dem Ärzteblatt denken Wissenschaftler darüber nach, eine dritte Impfung für Senioren zu empfehlen. Anlass dafür sei eine möglicherweise nachlassende Immunantwort bei älteren Menschen. Für die Pflegeheime gelten zudem weiterhin die entsprechenden Schutzkonzepte für Hessen und Rheinland-Pfalz.

Aufatmen nach drei überstandenen Pandemiewellen

Viele Bewohnerinnen und Bewohner sowie die Pflegekräfte sind jetzt erstmal froh, dass sie drei Pandemiewellen überstanden haben. Das gilt auch für das Haus Saalburg der Agaplesion Markus Diakonie in Frankfurt-Bornheim.  In dem Video „Eine Ode an die Pflege“ blickt ein Bewohner dankbar zurück: „Die Pflegekräfte haben einen sehr guten Job gemacht. Und ich bin überrascht, wie sich das Pflegepersonal aufgeopfert hat. Das muss ich jetzt noch sagen: vielen, vielen Dank.“

Große Wertschätzung für das Pflegepersonal

Wie sehr Mitmenschlichkeit und Nächstenliebe die Mitarbeitenden prägt, bestätigt die Pflegekraft Sheila Foster: „Eine der wichtigsten Sachen ist, dass man Empathie mitbringt und sich bewusst ist, dass man mit Menschen arbeitet.“ Der Geschäftsführerin des Hauses, Hannelore Rexroth, sind der Einsatz und die Leistungen ihrer Mitarbeitenden bewusst: „Wir müssen uns über entsprechende Entgelte neu Gedanken machen.“ Sie erinnert dabei an die harte Zeit während der Pandemie, als es auch Ausbrüche im Haus Saalburg gab.

Trauer um verstorbene Bewohnerinnen und Bewohner

Der Pflege-Report der Krankenkasse AOK zeigt die nüchternen Zahlen: „Die Sterblichkeit von Bewohnerinnen und Bewohnern der Pflegeheime in Deutschland ist in den ersten beiden Pandemiewellen drastisch angestiegen“, heißt es in einer Mitteilung. Deutschlandweit habe die Übersterblichkeit in der 52. Kalenderwoche 2020 sogar bei 80 Prozent gelegen. „Wir haben auch Bewohner verloren“, hat Wohnbereichsleiterin Natasa Matic erlebt. Dabei hatte das Haus ein entsprechendes Schutzkonzept und passt es bis heute an die aktuellen Regelungen an, worüber auf der Website informiert wird. Große Trauer überschattete damals das Haus. Die zupackende Frau erinnert sich: Die Infizierten „haben bei uns gelebt und sind dann plötzlich von heute auf morgen verstorben.“  

Corona überstanden: Wunsch ins Pflegeheim zurückzukehren, stärkte Kampfgeist

Die Bewohnerin Frau Lang hat aber eine Corona-Infektion gut überstanden. Die ältere Dame erinnert sich in dem Video: „Ich hatte auf einmal abends keine Luft mehr bekommen.“ Sie sei sofort ins Krankenhaus gekommen. Frau Lang erzählt: „Da war ich bald am Ende. Aber ich wollte unbedingt heim.“ Heute lebt sie wieder in ihrem Zuhause: im evangelischen Wohn- und Pflegeheim Haus Saalburg.

Haus Saalburg der Agaplesion Markus Diakonie in Frankfurt-Bornheim

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