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Nach Bund-Länder-Gespräch

Corona-Info: Gottesdienste bleiben von Verschärfungen verschont

Schnelltest

Die Auswertung des Antigen-Schnelltests kann direkt vor Ort erfolgen

Zunächst hatte es noch ganz so ausgesehen, dass auch für Gottesdienste ab 23. August die "3G-Regeln" gelten. Doch dann entschied das Bund-Länder-Treffen anders. Es hatte gute Gründe dafür.

Stand: 10. August 2021

Die Bund-Länder-Konferenz hat am Dienstag (10. August) neue Schritte zur Eindämmung der Corona-Pandemie für die nächsten Wochen beschlossen. Dazu gehört unter anderem, dass für viele Veranstaltungen in Innenräumen ab 23. August die sogenannten „3G-Regeln“ (geimpft-getestet-genesen) gelten sollen. Gottesdienste wurden wegen der vorhandenen und bewährten Hygienekonzepte von den jüngsten Verschärfungen ausgenommen. Die bisher vorliegenden Hygienemaßnahmen der Kirchen hätten sich in der Praxis bewährt, hieß es dazu. In den ursprünglichen Entwürfen gehörte auch bei Gottesdiensten noch eine Test- oder Attestpflicht dazu. Medien berichteten auch am Dienstagabend zunächst noch irrtümlich davon, dass die 3G-Regeln für Gottesdienste gelten. Sie waren am Nachmittag aus dem Konzeptpapier gestrichen worden. 

Konkrete Regeln für Hessen und Rheinland-Pfalz offen

Wie die neuen Regelungen in Hessen und Rheinland-Pfalz konkret umgesetzt werden, blieb noch offen. In Hessen wird das Kabinett in der kommenden Woche beraten. In Rheinland-Pfalz soll spätestens bis 23. August eine neue Verordnung vorliegen.Ob sich auch Veränderungen für die Schutzkonzepte in Kirchen ergeben, ist deshalb noch offen. 

Länderregelungen werden abgewartet

Der Krisenstab der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) wird die Länderregelungen abwarten, dann gegebenenfalls über die Umsetzung für die EKHN beraten und wie gewohnt per E-Mail und online informieren.


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